Frage zu Tarnblusen aus Feldschneiderei

Uniformen der Wehrmacht und Elite

Re: Frage zu Tarnblusen aus Feldschneiderei

Beitragvon R.z.M » Di 8. Mai 2018, 17:22

Ich stell mir grad die Frage, ob die Jungs damals auf Nostalgie und schön gemacht haben...sry, das musste jetzt sein!
[url][URL=http://imageshack.us/photo/my-images/839/kchi.jpg/]Bild[/url]
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Re: Frage zu Tarnblusen aus Feldschneiderei

Beitragvon Blitzkriegrekrut » Di 8. Mai 2018, 18:45

Ne, das natürlich nicht, da bekam man eben das was man bekam.
Aber als Reenacter kann man sich ja sein Outfit nach persönlichen Vorlieben zusammen stellen ;)
OAK hat auch nochmal den weiteren Vorteil, das man es in einer breiteren Zeitepoche tragen kann.
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Re: Frage zu Tarnblusen aus Feldschneiderei

Beitragvon pimmeltje » Mi 9. Mai 2018, 09:07

Blitzkriegrekrut hat geschrieben:(...)
OAK hat auch nochmal den weiteren Vorteil, das man es in einer breiteren Zeitepoche tragen kann.


Der Druck ist kein "OAK". Man bezeichnet ihn in der deutschen Literatur überwiegend "Eiche A".
Dabei kannst Du es belassen. Denn wir sind Deutsche, leben in Deutschland und sprechen vorwiegend deutsch.
Diese affigen Anglizismen klingen mehr als peinlich, niemand braucht sie.

Und nein, man kann sie nicht länger tragen.
Eiche A und B wurden in sehr kleinen Mengen als direkter Vorgänger vom Erbsentarnmuster auf Drillich aufgebracht. Die wenigen Wochen werden wohl kam relevant sein.
Kauf Dir anstänige Literatur, ich wiederhole das gebetsmühlenartig.
Mit dem Eiche- Sommerdruck auf Drillich wirst Du nicht punkten... Der Herbstdruck ist so sauselten, dass er praktisch nicht zählt.
Wenn es Dir nur um modisch- ästhetische Ansprüche geht, können wir die Debatten um die Authentizität auch sein lassen.
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Re: Frage zu Tarnblusen aus Feldschneiderei

Beitragvon Blitzkriegrekrut » Mi 9. Mai 2018, 16:13

Ich zitiere (nur via google übersetzt):
"Laut Beaver wurde die überwiegende Mehrheit dieser Uniformen in Peadot hergestellt, was am meisten gesehen wird. Aber einige frühe Beispiele wurden mit Oakleaf Camo gemacht. Als diese Stiluniform im März 1944 eingeführt wurde, wurde die Produktion von Pulloverkitteln eingestellt. Als Ergebnis hatten die Fabriken große Mengen an bedrucktem Oakleaf-HBT-Material und sogar etwas verschwommenes Kantenmaterial übrig. (Beaver stellt fest, dass zu diesem Zeitpunkt kein Plane Tree-Material mehr vorhanden war, da die Produktion des Plane Tree-Musters aufgehört hatte, da es zeitaufwändiger war als die anderen Muster.) Da das übrig gebliebene Camo HBT-Tuch anfänglich für den Gebrauch bedruckt wurde Kittel, es war reversibel. Die überwiegende Mehrheit dieser frühen Oakleaf M44-Uniformen wurden mit der braunen Herbstseite hergestellt, aber es wird angenommen, dass einige grüne Spring-Uniformen hergestellt wurden."

Dann waren die in Eiche A Frühling ja noch seltener???
Aber ja, es wird Zeit für angemessene Literatur, mein Buch von Rolf Michaelis reicht für solche Fragen einfach nicht!
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Re: Frage zu Tarnblusen aus Feldschneiderei

Beitragvon Blitzkriegrekrut » Mi 9. Mai 2018, 16:23

Hier noch ein Typ aus FB in so einer Uniform, was ich recht interessant fand:

*** Der Link oder das Bild ist nur für registrierte Benutzer sichtbar! ***


Bildbeschreibung:
Rottenführer belonging to 3./ SS-Aufklärungs Abteilung 2 (Das Reich) France 1944. Full autumn oak hbt is not something I normally wear due to its rarity but thought I'd throw it on once in a while. Welcome to suggestions on improving. Lowboots have been acquired since this photo due to being more fitting for 1944.

Ich schrieb:
"Looks good, but summer camo side would be better.
A single helmetcover in autumn camo can be nice in summer, but complete?
I dont know, it's personal taste."

Er antwortete:
"They never made summer oak hbt for some reason from what Ive found researching it all. I normally wear dot44 or smock but thought why not do something different as a one off."
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Re: Frage zu Tarnblusen aus Feldschneiderei

Beitragvon pimmeltje » Mi 9. Mai 2018, 22:50

Ich habe keinen Nerv mehr auf sowas zu antworten. Was soll das?
Soll das eine Referenz sein?
Die speckige Figur ist Unsinn, die Klamotte Kagge, Dein Kommentar dazu strotzt vor Unwissenheit... Ich bin mal wieder raus.
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Re: Frage zu Tarnblusen aus Feldschneiderei

Beitragvon Blitzkriegrekrut » Mi 9. Mai 2018, 23:08

Ich habe doch eine vernünftige Frage gestellt, wieso kann man auch nicht einfach vernünftig darauf antworten?
Dieses Thema ist nun mal sehr komplex, selbst im Internet kann man kaum etwas dazu finden und auch da gibts Widersprüche.
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Re: Frage zu Tarnblusen aus Feldschneiderei

Beitragvon Marinesammler » Do 10. Mai 2018, 12:49

Ich empfehle Dir DRINGEND, wie einige andere hier auch, Dir endlich mal verbünftige Literatur zu kaufen. Und ja, der Michaelis reicht bei weitem nicht bzw. bezweifle ich, dass Michaelis bei seinem Bücherausstoß ernsthaft recherchiert oder einfach nur zusammenkürzt.
Beaver's "Camouflage Uniforms of the Waffen-SS" und Palinckx' "Camouflage Uniforms of the Wehrmacht" sind Standardwerke, an denen man kaum vorbeikommt.

Zuletzt sei noch der goldene Spruch des Reenactors erwähnt: Stelle den Durchschnitt dar! Auch bei "alltäglichen" Sachen kann man Wert auf Individualität ausleben und einige Besonderheiten zeigen. Aber dazu muss man nicht seltenste Unifirmtypen und dergleichen rauskramen....sonst könnte ich auch viel öfter im Leibermuster rumrennen :D
Und Facebook ist als Quelle ganz schlecht. prinzipiell sollte man nie von Reenactorfotos seine eigene Darstellung zusammenstellen. Dort gibts zuviel Blödsinn, wie im besten Beispiel das Bild oben. Das einzige Teil, was mir an der Type gefällt, ist der späte 98k, aber das wird auch sicher ein Russlandstück sein.
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Re: Frage zu Tarnblusen aus Feldschneiderei

Beitragvon R.z.M » So 13. Mai 2018, 17:01

Blitzkriegrekrut hat geschrieben:Ich habe doch eine vernünftige Frage gestellt, wieso kann man auch nicht einfach vernünftig darauf antworten?
Dieses Thema ist nun mal sehr komplex, selbst im Internet kann man kaum etwas dazu finden und auch da gibts Widersprüche.



Hast Du denn auch mal das durchgelesen und auch verstanden, was Dir hier geantwortet wurde?

Und wenn Du schon den Beaver zitierst, solltest du ihn auch mal richtig lesen und verstehen.
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