Wie geht es bei ZIB weiter mit Dekowaffen?

Dekowaffen nach 1945

Wie geht es bei ZIB weiter mit Dekowaffen?

Beitragvon Sgt_Elias » Di 5. Jan 2016, 12:35

Nachdem die EU Spinner heimlich eine neues Gesetz zur Änderung an Dekowaffen beschlossen hat, wird es ab April leider ernst.

Die neuen Forderungen sind ein Witz, ist wie tote einen Holzpfahl ins Herz zu rammen.

Alles fest verschweißt, nichtmal das Magazin darf entnommen werden.

Dazu müssen mehrere Teile amtlich bestempelt werden, was mit enormen Kosten verbunden sein wird.

Da frag ich mich, was macht ZIB dann? Hauptgeschäft sind ja Dekowaffen.

Gibt es rechtliche Lücken, das z.B. Teilesätze weiterhin verkauft werden dürfen?

Wenn es tatsächlich so kommt wie gefordert, was sehr wahrscheinlich wird, wird sich kaum noch einer eine Dekowaffe kaufen, da teurer und nichts mehr dran funktioniert.
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Re: Wie geht es bei ZIB weiter mit Dekowaffen?

Beitragvon TM68 » Di 5. Jan 2016, 17:09

Jo,das Thema hatte ich schon angesprochen: viewtopic.php?f=4&t=1701

Dann *dürfen* die Jäger ihre Halbautomaten ebenfalls alle abgeben. Selbst Softairwaffen benötigen eine Registrierung,ebenso Schreckschuss.
Wenn ich dann schon so Fernsehsendungen sehe,wo angeblich Schreckschusswaffen auf scharf umgebaut werden,oder Dekos *in Minutenschnelle* wieder rückgebaut werden(Monitor Sendung),da kommt mir wieder alles hoch.
Gruß
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Re: Wie geht es bei ZIB weiter mit Dekowaffen?

Beitragvon russ.snaiper » So 20. Mär 2016, 16:39

Und wie Du recht hast , alles nur Medien-"Hetze" . Und da gibts noch Leute hier die das befürworten . Sind selber Waffenbesitzer und sagen so einfach JA dazu ! Holger
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Re: Wie geht es bei ZIB weiter mit Dekowaffen?

Beitragvon Marinesammler » So 20. Mär 2016, 18:46

Ich würde mich mal gründlich mit dem Gesetz auseinandersetzen. Alle Vorschläge mit Ausnahme der Dekowaffenregelung wurden abgelehnt. Des Weiteren wurde nichts heimlich beschlossen, nur weil es nicht groß durch die Medien geisterte heißt es nicht, dass der Prozess nicht transparent war.

ZIB verkauft wie auf der Seite annonciert ab April entsprechend die Waffen abgeändert nach neuem Gesetz. Wer bis dahin noch was haben will, sollte sich ranhalten.

Des Weiteren würde mich interessieren, wo genau Medienhetze betrieben wurde, möglichst mit Quellen. Allgemeinplätze kann ich nämlich auch in den Raum stellen. Zu meiner Überraschung fand ich die Berichterstattung zum neuen Gesetz sehr neutral beschrieben. Und Waffenbesitzer, die dafür sind, nehmen ihr verbrieftes Recht auf freie Meinungsäußerung in Anspruch. Ob die "so einfach" ja sagen oder sich vorher intensiv damit beschäftigt haben, hat der Einzelfall zu entscheiden und sei dahingestellt.
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Re: Wie geht es bei ZIB weiter mit Dekowaffen?

Beitragvon Marty » So 20. Mär 2016, 19:42

gut geschrieben marinesammler :)

andere frage wäre - dürfen die waffen die noch nach altem recht entschärft sind noch in umlauf gebracht werden?
zbsp auf egun weiter verkauft werden?
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Re: Wie geht es bei ZIB weiter mit Dekowaffen?

Beitragvon Marinesammler » So 20. Mär 2016, 19:58

Interessanterweise schweigt sich das Gesetz dazu aus. Es gilt nur der Bestandsschutz für bis dahin verkaufte und in Privatbesitz befindliche Waffen. Ob Privatverkäufe weiterhin mit Altdekos erlaubt sind, ob auch Händler Einzelstücke aus Inzahlungnahmen differenzbesteuert verkaufen dürfen - keine Ahnung! Derzeit ist aber der Markt voll, weil gefühlt alle ihre Bestände loswerden wollen, die sie nicht mehr brauchen.
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Re: Wie geht es bei ZIB weiter mit Dekowaffen?

Beitragvon Sgt_Elias » Mi 23. Mär 2016, 10:55

Ich befasse mich mit den EU Spinnern und dem Gesetz mehr als du denkst ;)

Es steht schon geschrieben was verboten wird, und zwar das "Inverkehrbringen".

Und das ist die erstmalige Bereitstellung auf dem Markt, was also ein Händler macht.

Jemand der die privat veräußert, bringt nichts in den Verkehr, da schon längst passiert, also sollte es erlaubt bleiben..

Das galt auch schon vorher so für Altdeko Karabiner.

Natürlich ist da nichts transparent gewesen... und die Gesetzänderung für die Dekoumbauten beruhen auf einer beweisbaren Lüge.

Es hiess ja, die Waffen von den Pariser anschlägen etc. waren wieder aktivierte Dekos gewesen, was nachweisbar falsch war.

Es handelte sich u.A. aus scharfen Waffen die aus dem Kosovokrieg stammten, und Waffen aus der Slovakei die ungenügend zu Schreckschusswaffen umgebaut wurden!

Das Problem wird also weiterhin bestehen, es war absolut unnötig die deutschen Dekowaffen noch mehr zu beschneiden, sinnvoller wäre es gewesen, andere Länder an Deutschland anzupassen.

Die Eu Abgeordneten sind ja so hohl, das Sie nichtmal Salutwaffen und Teilesätze erwähnen, man könte also die neue Richtlinie umgehen....
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